Dass das Wetter nicht so ganz mitspielte, tat der Stimmung keinen Abbruch

Zur Parade am Sonntag strahlte zumindest zeitweise die Sonne

BREMEN • Der Blick am Morgen des dritten Schützenfesttages gen Himmel zeigte zwar immer noch ein grau in grau, doch wenigstens regnete es nicht. Und bis zum Mittag klärte es sich dann soweit auf, dass das Königspaar Dirk und Claudia nicht nur von zahlreichen Schaulustigen am Rückenweg in Bremen empfangen wurden, sondern auch von wärmenden Sonnenstrahlen.
Die Schützen waren Sonntag pünktlich um 15 Uhr an der Halle zum großen Festzug gestartet. Brudermeister Heinz Stock und seine Vor- standskollegen führten die Reihen der Schützen, die Jungschützen, die Spielmannszüge aus Hünningen und Niederense, den Jugendmusikzug und den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bremen in weitem Bogen zum Treffpunkt.
Als das Königspaar und sein farbenprächtiger Hofstaat sich dem wartenden Schützenvolk zeigte, klang begeisterter Beifall auf, der die Paare auch auf dem weiteren Weg durch den Ort, an zahlreichen Schaulustigen vorbei, begleitete.
Ein Höhepunkt des dritten Festtages ist immer wieder die Parade vor dem Haus am Spring. Die Schützen und Musikzüge marschierten grüßend an den Majestäten vorbei. Immer wieder sehenswert dabei der Stechschritt der Avantgarde aus Hünningen-Lüttringen, die später - wie in jedem Jahr - das Regentenpaar zum Königstanz geleitete. Trockenen Fußes erreichte man noch die Schützenhalle, doch dann war es mit dem schönen Wetter auch schnell wieder vorbei. Aus diesem Grund musste auch der komplette Kindertanz in die Halle verlegt werden, doch das tat der Feierlaune von Jung und Alt keinen Abbruch. Auch am Sonntag konnten die Bremer Schützen mit dem Besuch wieder zufrieden sein.

Zur traditionellen „Schweine-Mucke" um Mitternacht platzte die große Halle wieder einmal aus allen Nähten. Die Musiker vom Musikzug und einige Frauen sowie Brudermeister Heinz Stock, der die Becken schlug, sorgten mit „Feuerwasser" und anderen beliebten Fest-Liedern, die natürlich alle mitgesungen wurden, für eine ausgelassene Stimmung.
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Artikel Soester-Anzeiger vom 09.06.2009
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